FAQs

Allgemeines und Wissenswertes

Die Schamhaarbehaarung ist individuell verschieden und geschlechtsspezifisch unterschiedlich ausgeprägt.

Bei Männern sind folgende Körperregionen betroffen:

  • der Hodensack
  • der Penisschaft
  • oberhalb der Schambeinfuge bis zum Bauchnabel
  • Analbereich

Bei Frauen können Schamhaare in folgenden Körperbereichen vorkommen:

  • große Schamlippen
  • Venushügel
  • Bikini-Zone
  • Anus

Heutzutage werden Schamhaare aus recht unterschiedlichen Gründen entweder ganz oder teilweise entfernt.

1. Ästhetik

Schamhaare werden hauptsächlich aus ästhetischen Gründen entfernt. Die Schamhaar-Entfernung entspricht in unserer Zeit einem weltweiten Schönheitsideal.

 

2. Gefühlte Attraktivität

Insbesondere Frauen fühlen sich ohne Schamhaare attraktiver und weiblicher.

 

3. Hygiene und Sauberkeit

Viele empfinden Schamhaare als unhygienisch. „Man fühlt sich sauberer“. Medizinisch ist aber eine Schamhaar-Entfernung nicht notwendig.

 

4. Sexualität und Erotik

Beim Sex wird der Kontakt der glatten Haut oftmals als angenehmer und erotischer empfunden.

Manche empfinden einen Sexualpartner ohne Schamhaare als erotischer und haben deswegen öfters Geschlechtsverkehr.

 

5. Sozialer Druck

Insbesondere bei jungen Menschen im Schulalter kann ein sozialer Druck bestehen, sich die Schamhaare zu entfernen. Andernfalls droht Mobbing oder die Gefahr, ausgelacht zu werden.

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Enthaarungscreme

Der unangenehme Geruch rührt von den Salzen der Thioglycolsäure her.  Chemisch gesehen handelt es sich um eine Mercapto-Verbindung.

Thioglycolsäure besteht zwar unter anderem aus Schwefel. Dieser wird aber bei der Enthaarung nicht freigesetzt und der Geruch nach „faulen Eiern“ rührt also nicht von daher.

 

In der Enthaarungscreme ist Thioglykolsäure enthalten. Diese für den Enthaarungseffekt verantwortliche Substanz kann zu Hautreizungen oder auch zu allergischen Reaktionen führen.

Um Allergien vorzubeugen, kann man einen Verträglichkeitstest durchführen:

Dazu trägt man einen Teil der Enthaarungscreme an einer „unkritischen“ Stelle wie die Armbeuge auf. Sollte innerhalb von 24 Stunden keine Rötung oder Allergie auftreten, so kann man von einer Verträglichkeit ausgehen. Allerdings, wie fast alles im Leben, auch nicht zu 100 %.

Wer ganz sicher gehen will, sollte deshalb einen Allergietest vor dem ersten Auftragen der Enthaarungscreme machen.

Die Hauptbestandteile von Enthaarungsprodukte sind Thioglykolsäure und Natriumhydroxid.

Es handelt sich dabei um alkalische Wirkstoffe mit einem relativ hohen pH-Wert von ca. 12. Dieser pH-Wert liegt zwischen Haushalts-Ammoniak und einem handelsüblichen Bleichmittel.

Außerdem sind noch weitere Wirkstoffe zu Pflegezwecken sowie zur Überdeckung des durch die Thioglykolsäure verursachten Geruchs enthalten.

Die Entfernung von Schamhaaren mittel Enthaarungscreme ist eine chemische Methode.

Genau genommen werden Enthaarungsprodukte nicht nur als Creme sondern auch als Schaum oder Lotion angeboten.

Die Creme wird auf die Schamhaare aufgetragen. Man lässt die Creme einige Minuten einwirken (Packungsbeilage beachten).

Die Enthaarungsprodukte enthalten alkalische Wirkstoffe. Diese sorgen dafür, dass das sich außerhalb der Haut befindliche Haare aufweichen bzw. auflösen.

Die Haare werden mit Hilfe eines – oftmals beiliegenden – Spatels abgetragen.

Die Haarwurzel bleibt erhalten. Die Schamhaare wachsen deshalb wieder nach.

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Epilieren

Nach dem Epilieren können Hautirritationen und Reizungen auftreten. Im schlimmsten Fall kann es auch zu entzündlichen Prozessen in den Hautschichten kommen.

Es können Rötungen und rote Punkte auftreten. Dabei kann es sich um „natürliche“ Erscheinungen einer Hautreizung handeln. Allerdings kann das leider auch schon auf eine allergische Reaktion oder Entzündungserscheinung der Haut hinweisen.

Das Schmerzempfinden ist individuell verschieden. Einige werden den Epilierer als unerträglich empfinden. Andere wiederum werden nur ein unangenehmes Zupfen spüren.

Bei mehrmaliger Anwendung wird die Epilier-Prozedur als weniger schmerzhaft empfunden.

Epiliergeräte werden zur Entfernung von allen Körperhaaren außer den Haupthaaren genutzt.

In empfindlichen Körperregionen wie unter den Achseln sowie in der Bikini- und Intimzone kommen Epilierer auch zum Einsatz.

In den sensitiven Zonen sollte man die Haut durch ein lauwarmes Bad und Peeling auf die Epilationsprozedur vorbereiten.

Ob die Methode für den einzeln geeignet ist oder nicht. Diese Frage muss individuell beantwortet werden. Sie hängt wesentlich vom Schmerzempfinden ab.

Für die eine oder den anderen ist Epilieren im Schambereich deshalb absolutes Nogo. Auf einen praktischen Test kommt es an, um Gewissheit zu haben.

Ein kleiner Trost: Bei regelmäßiger Epilation wird man gegen das Verfahren schmerzunempfindlicher.

Das Epiliergerät entfernt die Haare an der Wurzel. Es dauert etwa einem Monat bis die Haare nachwachsen und oberhalb der Haut in Erscheinung treten.

Bei regelmäßiger Epilation wachsen die Haare feiner und weicher nach.

Damit die Epilation so schmerzfrei wie möglich verläuft, sollte man die Haut vorbereiten.

Es empfiehlt sich, vor der Epilation ein Peeling durchzuführen. Dieses sorgt dafür, dass die obersten Hautschichten abgetragen werden. Abgestorbene Hautzellen werden entfernt. Die Gefahr eingewachsener Haare verringert sich. Die Epilation lässt sich gut durchführen.

Es empfiehlt sich das Peeling einen Tag vor der eigentlichen Epilation durchzuführen. Und unmittelbar vor der Epilation dann ein lauwarme Dusche und ein Bad mit einem ph-neutralen Waschgel zu nehmen.

 

Beim Epilieren werden die Haare an der Haarwurzel herausgerissen. Die Haarwurzel selber bleibt erhalten.

Deshalb wachsen die Haare wieder nach. Allerdings hält die „Wirkung“ etwa einen Monat an.

Der Epilierer besteht aus einem System von kleinen Pinzetten. Je nach Güte des Geräts können bis zu 50 Pinzetten enthalten sein.

Der Epilierer wird über die Haut in Haarwuchsrichtung gezogen. Die rotierenden Pinzetten zupfen die Haare an der Wurzel heraus.

Beim Epilieren wird das Haar samt Wurzel herausgerissen.

Das Epiliergerät besitzt rotierende Pinzetten, die die Haare an der Wurzel aus der Haut reißen. Dazu wird das Gerät gegen die Haarwuchsrichtung leicht gegen die Haut gedrückt.

Bei den permanenten Epilation wird das Haar so entfernt, das auch die Haarwurzel zerstört wird.

Ziel ist – über kurz oder lang – dass kein Haar mehr wächst.

Dazu müssen diese Epilationsmethoden über einen gewissen Zeitraum mehrfach angewandt werden.

Folgende dauerhafte Epilationstechniken kommen in der Praxis zum Einsatz:

  • IPL-Geräte
  • Enthaarungslaser
  • Gepulstes Laserlicht
  • Elektroepilation

Bei der temporären Epilation wird das Haar herausgerissen, allerdings ohne die Haarwurzel zu zerstören. Das Haar wird deshalb früher oder später wieder nachwachsen.

Im Gegensatz zur Rasur, bei der das Haar nur abgeschnitten wird, bleibt die Haut übe eine längere Zeit „glatt“.

Folgende temporäre Epilationsmethoden sind bekannt:

  • Warmwachs
  • Kaltwachsstreifen
  • Halawa (Zuckerpaste)
  • Elektrische Epilierer

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Rasur

Prinzipiell unterscheidet man zwischen der Trocken- und Nassrasur.

Beide Methoden können im Intimbereich angewandt werden und bringen ihre Vor- und Nachteile mit.

1. Nassrasur des Intimbereichs:

Vorteile:
  • schnell und gründlich
  • geringe Kosten
  • Haut glatt und geschmeidig
  • keine Schmerzen
Nachteile:
  • Haut wird leicht gereizt
  • Schnittverletzungen
  • Glatte Haut hält nur kurze Zeit.
  • Stoppelbildung schon einige Stunden nach der Rasur
  • Pickelbildung
Tipps:
  • Beim ersten Mal bzw. nach längerer Abstinenz: Die Schamhaare auf etwa einen Zentimeter mit der Schere oder dem Trimmer kürzen.
  • Alle 2 Tage anwenden, damit die Haut genug Zeit sich von der Rasur zur erholen
  • Nach der Rasur die Haut mit einer Intimlotion behandeln, um sie zu desinfizieren und zu beruhigen.
  • Einwegrasier nutzen oder die Klinge oft wechseln
  • In Wuchsrichtung des Haars rasieren

 

2. Trockenrasur des Intimbereichs:

Vorteile:
  • sehr schnell
  • keine Schmerzen
  • auch empfindliche Haut wird kaum gereizt
  • keine bzw. kaum Vorkehrungen vor der Rasur notwendig
Nachteile:
  • höherer Anschaffungspreis im Vergleich zur Nassrasur
  • nicht so gründlich wie die Nassrasur

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Sugaring

Nach einer Sugaring-Behandlung sollten einige Punkte beachtet werden, um angenehme Folgen zu vermeiden:

  • Keine alkoholhaltigen Pflegeprodukte unmittelbar nach dem Sugaring benutzen.
  • Haut nicht der Sonne aussetzen
  • Auf Solarium verzichten.
  • Chorhaltiges Wasser im Schwimbad vermeiden.

Folgende Punkte sollten vor einer Sugaring Anwendung beachtet werden, um das beste Ergebnis zu erzielen:

  • Die Haarlänge sollte zwischen 0,5  und 1 cm sein
    Falls die Haar länger sind, sollten die Haare entsprechend gekürzt werden.
  • 24 Stunden vor dem Behandlung sollte kein Solarium oder einen Sonnenbad genommen werden.
    Damit bleibt genügend Zeit, damit sich die Haut wieder regenerieren kann.
  • Auf das Peeling der Haut sollte etwa 3 Tage vor dem Sugaring verzichtet werden.
  • Auf Eincremen und Einölen der Haut sollte am Behandlungstag verzichet werden.

Sugaring ist zwar eine sehr schonende und effektive Methode zur Körperhaarentfernung, aber in bestimmten Fällen solle sie nicht angewandt werden:

  • bei offenen Wunden
  • gereizte oder entzündete Haut
  • Sonnenbrand
  • Akne
  • Warzen
  • Leberflecke
  • Krampfadern

 

Die Zuckerpaste ist sowohl für die Frau als auch für den Mann geeignet.

Sugaring ist eine sanfte Methode, um Körperhaare zu entfernen. Allerdings sollten diese für eine erfolgreiche Behandlung nicht länger als 1 cm sein. Andernfalls sollte man diese vor der Behandlung entsprechend kürzen.

Das Sugaring gilt als „sanfte“ Methode, um Körperhaare zu entfernen. Deswegen wird diese Methode auch gerne im Intimbereich angewandt.

Dennoch können nach einer Behandlung Hautirritationen auftreten.

Diese können sich in Form von roten Punkten äußern. Bei der Haarentfernung mittels Zuckerpaste wird ja das Haar samt Wurzel entfernt. Dadurch erweitert sich die Haut-Pore temporär.  Nach spätestens zwei Tagen sollten die Hautirritation allerdings abgeklungen sein.

Die Beschwerden lassen sich mit Pflegeprodukten mit beruhigenden Inhaltsstoffen lindern.

Ja. Die Erstanwendung der Sugaring-Methode ist nicht ohne Schmerzen. Allerdings werden die Schmerzen bei regelmäßiger Anwendung geringer.

Beim Sugaring werden die Haare an der Wurzel entfernt. Dies erfolgt ruckartig, was die Schmerzen verursacht. Allerdings hält die Wirkung auch deutlich länger an als bei der Rasur.

Für die meisten ist die Enthaarung mittels Sugaring weniger schmerzhaft als über die Waxing-Methode.

Bei mehrfacher und regelmäßiger Anwendung werden die Haare sowohl dünner als auch weniger. Damit wird die Prozedur schmerzfreier.

Dazu kann man keine individuelle Antwort geben.

Beim Sugaring wird das Haar samt Wurzel entfernt. Deshalb benötigt der Haarfollikel für die Nachproduktion eines Haares seine Zeit.

Das Haarwachstum ist allerdings bei jedem Menschen unterschiedlich und hängt von der Körperzone ab.  Weitere Faktoren sind

  • die Wachstumsphase, in der sich die Haare gerade befinden.
  • Schwangerschaft
  • Stress
  • Medikamente
  • Klima

Die Wirkung hängt pauschal etwa 3 bis 6 Wochen an.

Bei regelmäßiger Anwendung der Zuckerpaste werden die Haare dünner und weicher.

Die Sugaring-Methode bietet im Vergleich zu anderen Methoden wie der Rasur, dem Epilieren oder dem Waxing eine Reihe von Vorteilen:

  1. Sugaring ist für fast alle Körperstellen geeignet.
    Seien es die Augenbrauen oder die Bikini- und Intimzone, die Zuckerpaste kann problemlos aufgetragen werden.
  2. Anwendung bereits ab wenige Millimeter Länge
    Die ideale Länge für das Sugaring liegt bei etwa 0,5 bis 1 cm.
  3. Hautfreundlich und antiallergen
    Die Zuckerpaste besteht aus natürlichen, rein biologischen Inhaltsstoffen. Deshalb ist sehr hautverträglich und führt in der Regel zu keiner allergischen Reaktion.
    Diese Methode deshalb auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte angewandt werden.
  4. Umweltfreundlich
    Dank der biologischen Stoffen kann die Zuckerpaste in der Natur leicht abgebaut werden und ist damit besonders umweltfreundlich.
  5. Peeling-Effekt
    Ein positiver Nebeneffekt ist das sanfte Peelen, das bei jeder Sugaring-Anwendung automatisch passiert. Auf diese Weise werden Hautschuppen entfernt und die Haut gepflegt. Es entstehen weniger Hautreizungen, und damit weniger lästige Pickelchen.
  6. Kostengünstig
    Bei Selbstanwendung belaufen sich die monatlichen Kosten zwischen 1 und 10 €.  

 

 

 

Die beste Haarlänge für das Sugaring liegt zwischen 0,5 und 1 cm.

Man sollte deshalb etwas 2 Wochen vor dem Sugaring keine Intimrasur durchführen. Falls man epiliert, sollte die letzte Prozedur circa 4 Wochen zurückliegen. Natürlich schwankt der Zeitraum individuell, da ja die Stärke des Haarwuchs bei Menschen unterschiedlich ist.

Sugaring ist eine schonende Methode zur Entfernung von (Scham-) Haaren, bei der eine Zuckerpaste aufgetragen wird. Die Haare werden anschließend ruckartig in Haarwuchsrichtung abgezogen.

Die Methode wird schon sehr lange praktiziert. Sie war bereits im alten Ägypten bekannt.

Beim Sugaring wird die Haarwurzel auch entfernt. Allerdings nicht das Haarfollikel zerstört. Die Haare wachsen nach etwas 3 bis 5 Wochen wieder nach.

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